Kronach- „Kronach soll mehr als familienfreundlich sein, nämlich familienfreudig.“ Der Vorsitzende von Kronach Creativ Rainer Kober zeigte sich am Dienstag überwältigt von dem in dieser Form sicherlich nicht zu erwartenden Zuspruch, das dem Bündnisplenum „Familienfreudiger Landkreis Kronach“ mit dem thematischen Schwerpunkt „Familienportal im Landkreis“ zuteil wurde. Schier aus allen Nähten zu platzen schien der Sitzungssaal des Landratsamtes Kronach, in dem zahlreiche Bürgermeister und Bürgermeisterinnen kreisangehöriger Gemeinden, Vertreter des Kreisausschussess und -tages, von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen und Initiativen für Gemeinden, aber auch Unternehmen und Einzelpersonen zusammengekommen waren, um ihre Solidarität und Mithilfe bei den ehrgeizigen Zielen des „Lokalen Bündnisses für Familie – Familienfreudiger Landkreis Kronach - zu bekunden.
Der besondere Gruß des Vorsitzenden galt Landrat Oswald Marr, Antje Bauer seitens der Oberfrankenstiftung, Gerd Brünig von der Agentur VorSicht sowie seinen Kollegen und Kolleginnen der Vorstandschaft beziehungsweise der Steuerungsgruppe Familie. Laut Landrat Oswald Marr bedürfe es - nach dem Motto „Habe viel Gutes und mache es bekannt“ - Spürnasen, um die im Landkreis Kronach zahlreich vorhandenen Schätze zu heben und herauszustellen. Zweifelsohne solche Spürnasen seien Rainer Kober und seine Mitstreiter, denen er für ihren herausragenden Einsatz und ihre Ideenvielfalt dankte. Einen ersten Einblick in die Schätze des Landkreises gab der Sketsch „Kronach leuchtet uns heim“, in dem eine erfolgreiche Marketingkauffrau (Jutta Dietzel) ihren Angetrauten (Helmut Schiffner) - seines Zeichens Diplom-Ingenieur - davon überzeugte, der Stadt München den Rücken zu kehren und ins geliebte Kronach zurückzukehren.
Wie der Vorsitzende ausführte, sei es ein lang ersehnter Wunsch der Bündnismitglieder, alle Angebote der Region im Bereich Familie zu erfassen und miteinander in einem Familien-Internetportal für den Landkreis Kronach zu vernetzen. Dabei sollen gemeinsam Ressourcen gebündelt, noch mehr Ideen zu familienfreundlichen Initiativen und Projekten entwickelt und in ihrer Umsetzung begleitet sowie vor Ort bessere Bedingungen für Familien durch soziale Netzwerke und Nutzung von Synergieeffekten geschaffen werden. Präsentiert wurde das Konzept und Layout des Portals von Gerd Brünig von der Agentur VorSicht sowie Claudia Ringhoff von der Steuerungsgruppe Familie. Wie diese berichtete, sei Kronach Modell-Landkreis in der Entwicklung des Portals auf oberfränkischer Ebene, was eine große Chance, aber auch immense Herausforderung darstelle. Das derzeit noch namenlose Portal solle einerseits eine Übersicht und Vernetzung von Vorhandenem darstellen, gleichzeitig aber auch ein Marketinginstrument nach innen und außen sein. Die Konzeptidee liege in der Familienfreudigkeit. So seien Familien die vitalste überlebensfähigste Gesellschaftsform, in der Prinzipien - wie Verantwortung füreinander und Wertschätzung jedes einzelnen Mitgliedes, Aushandlung aller Konflikte sowie spür- und sichtbar gelebte Nähe - vorherrschten. Das Portal solle diese Freudigkeit und Kraft der Familienidee herausstellen, Mut geben zur Eigeninitiative und Lust machen auf die Region. Besonderen Wert habe man auf Authentizität gelegt - somit auf O-Tönen aus der Region, „ungeschminkte“ Bilder und Insider-Tipps. Einzigartig sei ebenso das „Lotsen-Konzept“ mit Ansprechpartnern, die mit Rat und Tat zur Seite ständen. Auch Gerd Brünig betonte, dass es sich hierbei um kein Standard-Portal handele, sondern dieses eine absolute Vorreiterstellung einnehme. Ab sofort ginge die Anmeldeseite www.Familienportal-Oberfranken.de online, die Infos für die ersten Schritte aufzeige. Demnächst angedacht seien unter anderem der Import landkreisweiter Daten beziehungsweise für den Bezirk Oberfanken, der Einsatz erster Werbemittel sowie die Online-Befüllung ab dem 30.06.2010. Bei der sich anschließenden Diskussionsrunde brannten den Anwesenden insbesondere Fragen zu Einstellungen und Pflege von Daten sowie vorhandenen Sicherheitsstrukturen unter den Nägeln. Rege beteiligten sich diese auch an der offenen Gesprächsrunde zum Thema „Schätze im Landkreis“, wobei man für jeden gefundenen „Schatz“ mit einer kleinen kulinarischen „Schatzkugel“ belohnt wurde. In thematischen Untergruppen wurden Besonderheiten in den Gemeinden, sozialen Einrichtungen, in Freizeit und Kultur sowie für Zuziehende beziehungsweise Rückkehrer herausgestellt. Der Arbeitskreis „Gemeinde“ unter Leitung von Rainer Kober dachte dabei an, bereits in den Kommunen vorhandene Ausschüsse zu nutzen oder engagierte Einzelpersonen zu aktivieren, um Bestehendes - vom Seniorenclub bis hin zum Stammtisch - vorzustellen. Christian Behner und sein Team „Soziales“ warfen insbesondere Schlagwörter wie VHS-Kurse für Senioren, den Girlsday oder die Stadtoase in den Raum, während Roland Beierwaltes und seine Mitstreiter für „Zuziehende und Rückkehrer“ eine Eingabe von Karriere-Chancen und Jobangeboten, der Verkehrsnetzwerkstruktur bis hin zu Schulen und Bildungseinrichtungen in das Portal vorschlugen. Bürgermeister Hans Pietz und sein Team widmeten sich dem umfangreichen Freizeit- und Kulturangebot im Landkreis. Hierbei könne die Auskunft vorrangig über die Gemeinden erfolgen, da diese den besten Überblick über Vereine und ehrenamtliche Aktivitäten hätten. Alle gewonnenen Erkenntnisse werden noch ausgiebig behandelt und zusammengetragen. Abschließend bedankte sich der Vorsitzende für das hervorragende Feedback und die konstruktive Zusammenarbeit aller Anwesenden, die er weiterhin um tatkräftige Unterstützung bat, um aus Kronach einen Modell-Landkreis werden zu lassen.
Für die musikalische Umrahmung des Plenums zeichnete die - von Rainer Lohr gele itete -Seniorenband des Kronacher Mehrgenerationenhauses mit wunderbaren Heimatliedern verantwortlich. Die Verpflegung der Gäste lag in Händen der Schülerfirma der Maximilian-von-Welsch-Realschule Kronach, die mit ihrer Lehrerin Jutta Dietzel ein köstliches Kuchenbüffet gezaubert hatte. hs
Bilderbeschreibung: 0052: Die MGH-Seniorenband, 0056: Helmut Schiffner und Jutta Dietzel beim Sketsch „Kronach leuchtet uns heim“, 0061: Claudia Ringhoff belohnte jeden Schatzsucher mit einer Schatzkugel, 0063: Der Arbeitskreis „Freizeit und Kultur“ mit Bürgermeister Hans Pietz, 0067: Der Arbeitskreis „Soziales“ mit Christian Behner, 0069: Der Arbeitskreis „Gemeinde“ mit Rainer Kober, 0077: Roland Beierwaltes stellte die Ergebnisse des Arbeitskreises „Zuziehende und Rückkehrer“ vor
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COBURG. Richtig reagierte ein 71-jähriger Coburger am Freitagmittag, bei dem in den letzten beiden Wochen mehrmals eine Ein-Cent-Überweisung auf sein Konto erfolgte. Der Rentner verständigte unverzüglich seine Bank und die Polizei und erhielt dort wichtige Verhaltenstipps.
Bei dieser Betrugsmasche werden viele Ein-Cent-Überweisungen an eine bestimmte Bankleitzahl kombiniert mit Zufallskontonummern versandt. Erfolgt hier keine Fehlermeldung bedeutet dies, dass das Konto existent ist. Dieses Wissen ermöglicht den Betrügern dann einige Tage oder Wochen später einen größeren Betrag von dem so ermittelten Konto abzubuchen.
Die Polizei rät daher: Immer genau die Kontoauszüge prüfen und nach einer solchen Ein-Cent-Überweisung umgehend die Bank informieren. Lassen Sie sich dort die Kontodaten des Überweisenden geben und wenden Sie sich hiermit an Ihre Polizei. Falls auf dem Kontoauszug eine Telefonnummer für Rückfragen steht, auf keinen Fall dort anrufen. Hierdurch können sehr hohe Telefonkosten anfallen. Sollte eine Ihnen unbekannte Firma aus einem nicht schlüssig erscheinenden Grund Geld von Ihrem Konto abbuchen, können Sie Ihrer Bank gegenüber innerhalb von sechs Wochen dieser Abbuchung widersprechen und den abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen.
Quelle: Neue Presse Coburg
Eltern tappen oft in die Brüllfalle
ERZIEHUNG Diplom-Sozialpädagogin Annette Schwägerl und Kindergarten-LeiterinMarlies
Andresen gaben Tipps für eine gewaltfreie und respektvolle Erziehung.
„Der Blick ist wie ein zweites Rückgrat.“
ANNETTE SCHWÄGERL
In der Erziehung sind Respekt und Gewaltlosigkeit oberstes Gebot. Dennoch müssen sich Eltern auch durchsetzen und dabei Vertrauen und Selbstbewusstsein der Kinder wahren. Was kann man tun, wenn Kinder nach mehrmaligem Bitten der Eltern immer noch nicht reagieren und es schwer fällt, ruhig zu bleiben? In vielen Fällen werden in solchen Situationen Eltern ungeduldig, sie werden laut und brüllen oder wenden sogar Gewalt an. Ergebnis solcher unbeherrschter, eskalierender Situationen sind weinende Kinder und frustrierte Eltern, die sich als Versager fühlen. In dem außerordentlich gut strukturiertem Vortrag, der durch Filmszenen in seinen vier Hauptthemen unterstützt wurde, wurden jeweils im kurzen Gespräch Erfahrungen ausgetauscht und Konsequenzen für ein richtiges Verhalten festgehalten.
Verständnis für das Kind ist wichtig
Der Weg aus der Brüllfalle führt über ein besseresVerständnis für dasKind.Wichtige Thesen sind dabei, die Kinder durch Lob zu stärken und dies durch eine dezente Belohnung zu unterstreichen. Eine positive Grundstimmung ist ermunternd und aktivierend für das Kind. Kinder sind „Hüllenwesen“, das heißt sie nehmen nur das richtig wahr, was für sie gerade wichtig ist: Wenn sie spielen, ist Spielen sehr wichtig für sie. In dieser Situation sind sie von einer Schutzhülle umgeben, und alles andere um sie kommt nicht an sie heran. Da hilft es nichts, von einem anderen Zimmer aus zuzurufen. Deshalb sei es gut, in die Kinderwelt zu horchen, bevor man lautstarke Befehle ausrufe. „Worte allein überzeugen Kinder nicht, genauso wie man unsichtbar auch unerlebbar für Kinder bleibt. Das heißt: Eltern, die aus irgendeinemZimmer etwas zurufen, wirken wie ein Phantom. Richtig ist es, sichtbar zu werden und den Blickkontakt aufzunehmen. Der Blick ist wie ein zweites Rückgrat.“ Der vierte Teil befasste sich mit der Thematik „Was Eltern schwächeln lässt“. So sollte ein „nein“ auch ein „nein“ bleiben. Das heißt, keine „Rede-Inflation“ auf das Kind einfließen lassen, sondern kurz und prägnant beim „nein“ zu bleiben.Dabei sei eswichtig, die „Ich-Botschaft“ zu beachten, was nichts anderes heißt, als seine Gefühle ausdrücken. Annette Schwägerl rät zu Gelassenheit und Geduld – und vor allem auch an sich selbst und seine eigenen Bedürfnisse zu denken. „Kinder kostenKraft und sind eine große Herausforderung, andererseits aber sind sie auch unser größtesGeschenk. Zweiter Bürgermeister Friedrich Thaler, der Ideengeber zum Vortrag war, dankte neben Schwägerl auch Andresen, die die DVD zum Themenabend besorgt hatte, sowie deren Kolleginnen Jutta Spielvogel und Heidi Löffler.
Experten raten Eltern, nicht ungeduldig oder laut zuwerden. Eine gute Grundstimmung wirkt sich auch positiv auf die Erziehung aus.
Quelle: FRÄNKISCHER TAG, FREITAG, 9. OKTOBER 2009 / KARL-HEINZ HOFMANN
Wege aus der Brüllfalle Gemeinde Weißenbrunn
Einladung
Wir lieben Sie.
Sie sind unser "ein und alles".
Wir wollen Sie freundliche und gewaltfrei erziehen.
Warum "hören" Sie nicht. (manchmal)
Die DVD - Wege aus der Brüllfalle -
Am Mittwoch 7.10.2009, 20 Uhr, im Mehrzweckhaus Weißenbrunn können Sie sich den Film anschauen und evtl. mit uns ins Gespräch kommen.
Experten geben am Montag, 28. September um 19 Uhr in der Frankenwaldklinik Informationen zu Thema Elterngeld. Angesprochen werden besonders alle werdenden Mütter.
Was ist eigentlich ICE1? Die Retter und Ambulanzfahrer haben bemerkt, dass beim Straßenunfall die
meisten Verwundeten ein Mobil-Telefon bei sich haben.
Beim Einsatz weiß man aber nicht, wer aus den langen Adresslisten zu kontaktieren ist.
Ambulanzfahrer haben also vorgeschlagen,
dass jeder in sein Handy-Adressbuch die im Notfall zu kontaktierende Person
unter dem einheitlichen Pseudo ICE eingibt.
Das international anerkannte Pseudo ist: ICE (= In Case of Emergency).
Unter diesem Namen sollte man die Rufnummer der Person eintragen,
welche im Notfall durch Polizei, Feuerwehr oder erste Hilfe anzurufen ist.
Sind mehrere Personen zu kontaktieren, braucht man ICE1, ICE2, ICE3, usw.
Leicht, kostet nichts, kann aber viel erreichen."
Balance von Familie und Arbeitswelt BertelsmannStiftung veranstaltete am 07.07.2009 im Rahmen ihrer vom Bundesfamilienministerium unterstützten Initiative in Nürnberg die Tagung
"Vision familienbewusste Arbeitswelt - Wirtschaft und Regionen bewegen sich"
Mehr als 250 Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, aus Kommunen, Kammern und Verbänden diskutierten über die Entwicklung des Modellprojektes 'Familienfreundlichkeit in der Metropolregion Nürnberg" unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly - unterstützt von Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesfamilienministerium; Dagmar Wöhrl, Staatssekretärin; Liz Mohn, stv. Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung; Prof. Dr. Kempf, Vollversammlung der IHK Nürnberg für Mittelfranken; Dr. Roland Fleck, Forum 'Wirtschaft und Infrastruktur' u.v.m.
"Familienfreundliche Arbeitswelt" hat sich zum Thema mit hoher Priorität entwickelt. Der Stellenwert, der diesem scheinbar lange vernachlässigten Thema nun eingeräumt wird, findet seinen Ausdruck in vielerlei Bewegungen und Bestrebungen, in Lippenbekenntnissen und Absichtserklärungen ebenso wie in bereits konkret geplanten wie auch umgesetzten Maßnahmen. "Zeit zum Denken, Zeit zum Handeln" könnte man umschreiben, wie sich Arbeitgeber, Verbände und Politik der Vision einer familienbewussten Arbeitswelt öffnen und annähern. Die Wertschätzung einer familienbewussten Arbeitswelt seitens der Arbeitnehmer, ihrer Angehörigen und Partner darf mit Recht als Zugewinn auch für die Unternehmen selbst gewertet werden - beinhaltet sie doch gleichermaßen Motivation wie Identifikation, neben Kompetenz die wichtigen Säulen für unternehmerischen Erfolg und Ertrag. Schließlich das Gefühl einer echten Interessengemeinschaft von Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die sich nicht ausschließlich auf die nüchterne Arbeit:Lohn-Basis stützt, sondern ihr Fundament in solidarem Denken und Handeln hat, in Verbundenheit und Zusammenhalt.
Dass es mit einer Vision alleine nicht getan ist, unterstreicht die Vielfalt der "Thementische" dieser Veranstaltung, an denen in größeren Gesprächsrunden Experten und Führungskräfte ihre "Good-Practice-Beispiele" vorstellten und erläuterten - aus der Praxis für die Praxis. Am Beispiel "Familienbewusste Personalpolitik und familienfreundliche Infrastruktur" mit Kernpunkt "Innovative Arbeitsorganisation und Flexibilisierung von Arbeitszeiten und Arbeitsort" berichtete unter anderem Unternehmer und Geschäftsführer Helmut Schiffner, DATEX-PERFEKT GmbH in Küps (und vier weiteren Standorten), über seine Erfahrungen und Ziele - nicht, ohne zurecht selbstbewusst darauf hinzuweisen, dass die ausgewogene Balance von Arbeitwelt und Familie für ihn und seine rund 400 Mitarbeiter/innen seit jeher ein stets aktuelles Anliegen mit entsprechend tragfähigen Lösungen bedeutete. Der entscheidende Grundsatz bei DATEX-PERFEKT lautet schlicht und einfach: "Mitarbeiter- und familienorientierte Unternehmensführung mit größtmöglichem Handlungs- und Entscheidungsspielraum für die Mitarbeiter/innen". Das operative Konzept: Weitgehend selbständige Planung und Gestaltung der Arbeitszeitfenster und Arbeitsvolumen sowie Urlaubsvorhaben durch die Mitarbeiter/innen selbst. Zudem die Möglichkeit, bei Bedarf unkompliziert in eine andere Niederlassung zu wechseln. Die Motivation: "Mitbestimmung, Selbstbestimmung, Eigenverantwortung, Solidarität". Der Erfolg: Diese Unternehmensphilosophie und -politik schafft die Voraussetzung für persönliche Zufriedenheit der Betriebsangehörigen und wirtschaftliche Effizienz der Firma.
Alleine die Tatsache, dass DATEX-PERFEKT die Personaleinsatzpläne nach den Prinzipien der Komplexititätstheorie handhabt, löste in großer Diskussionsrunde mehr als Erstaunen aus. Und dass man sogar der Chaostheorie mit mitarbeitergesteuertem Chaosmanagement begegnen kann, überstieg bei manchem der Teilnehmer die betriebseigene Vorstellungskraft. Dazu Schiffner: "Zeigen Sie mehr Mut, setzen Sie mehr Vertrauen in Ihre Mitarbeiter/innen. Sehen Sie vordergründig in einer geordneten Selbständigkeit nicht 'Risiken und Neben- wirkungen' für Ihren Betrieb, sondern das Vertrauen, das auf Sie zurückkommt. Und Vertrauen macht sich in diesem Falle sogar bezahlt."
Die Metropolregion Nürnberg sieht unternehmerische Familienorientierung als Entwicklung und Weg zum herausragenden Standortfaktor mit Vorbildfunktion für Deutschland. Dass eine Metropolregion dies ohne die große pulsierende Gemeinschaft des Regierungsbezirkes, nämlich die umgebenden REGIONEN, nicht schaffen würde, liegt auf der Hand. Deshalb tragen Bürger/innen und Unternehmen, Aktionen wie 'Familien haben Vorfahrt - Familienfreudiger Landkreis Kronach' oder 'KronachCreativ' mit ihrem Engagement maßgeblich mit bei, dass Wirtschaft und Regionen sich bewegen, dass familienbewusste Arbeitswelt keine "Vision" bleibt.
Ehe- und Partnerschafts verträge JA oder NEIN?
Infoveranstaltung
der Gleichstellungsstelle
Donnerstag, 9. Juli, 19.00 Uhr,
Landratsamt Kronach
Sitzungssaal, 1. Stock
Diese Informationsveranstaltung richtet sich an alle, die aufgrund der momentan unklaren Rechtslage, bedingt durch das neue Unterhaltsrecht, eventuell einen Ehevertrag abschließen oder auch „Altverträge“ überdenken möchten.
Eintritt frei – Voranmeldung nicht erforderlich – nähere Informationen zur Veranstaltung bei:
Gleichstellungsstelle Landratsamt Kronach
Margit Friedrich, Tel. 09261 – 678 335
E-mail: margit.friedrich@lra-kc.bayern.de
Internet: www.landkreis-kronach.de
Jutta Wagner, Präsidentin des Deutschen Juristinnenbundes, rät Frauen, nicht leichtfertig auf Ausbildung und Erwerbstätigkeit zu verzichten. „Und in jedem Fall sollte man einen Ehevertrag abschließen, der bei Trennung einen ausreichenden Unterhalt sichert."
wdr-Servicezeit Familie – Sendung vom 27. Mai 2009: „In der momentan unklaren Rechtslage sollten junge Paare einen Ehevertrag schließen. …Eheverträge hat es schon immer gegeben, häufig bei vermögenden oder gut verdienenden Partnern. ... Nun sind Eheverträge neuen Typs nötig, die positive Regelungen zum Unterhaltsrecht beinhalten, welche sich die Partner bei der Aufteilung ihrer Rollen in der Ehe überlegt haben.“
Rheinische Notarkammer Bonn: „Schon jetzt gewinnt in der neuen Rechtslage der Ehevertrag an Bedeutung.“
In den vergangenen Jahren änderte sich das Familienrecht so grundlegend, wie dies letztmalig 1977 der Fall war.
Im Oktober 2004 entschied der Bundesgerichtshof wann und unter welchen Voraussetzungen geschlossene Eheverträge nichtig sind. Seither müssen alle Eheverträge anlässlich der Scheidung vom Familiengericht dahingehend überprüft werden, ob sie nichtig oder anpassungsbedürftig sind.
Zudem entschied das höchste Zivilgericht, dass sich der Unterhalt nach der Scheidung nicht mehr ausschließlich an den hohen Einkünften des gutsituierten Partners orientiert, sondern an den Einkünften, die erzielt werden könnten, wenn man seine Erwerbstätigkeit nicht um der Ehe Willen aufgegeben oder eingeschränkt hätte. Der Unterhalt ehelicher und nichtehelicher Kinder wurde gleichgestellt und der Unterhaltsanspruch nichtehelicher Mütter dem von Ehefrauen angepasst.
Zum 01. Januar 2008 trat als Konsequenz dieser Entscheidungen und unter Berücksichtigung der „gewandelten gesellschaftlichen Verhältnisse“ das neue Unterhaltsrecht in Kraft.
Bei der Informationsveranstaltung der Gleichstellungsstelle Kronach
zeigen die Fachanwältinnen für Familienrecht
Monika Maria Wagler und Manja Geißler
die geänderte rechtliche Situation auf und beantworten unter anderem folgende Fragen:
Auf Diskussionsbedarf und Fragestellungen gehen die Fachanwältinnen gerne ein.
Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet Konrad-Adenauer-Stiftung veranstaltet zusammen mit der Familienorganisation NOE in Ungarn einen Kongress zum Thema "Familienbündnisse"
www.adenauer.hu Der Kongress fand im berühmten und zu großen Teilen vergoldeten Plenarsaal des ungarischen Parlamentsgebäudes statt. Einer der Referenten war Helmut Schiffner im Auftrag von Kronach-Creativ und dem "Lokalen Bündnis Kronach".
www.parlament.hu
Update: http://www.noe.hu/index.php?oldal=14&szulo=66&
Update 25.06.2009
Helmut Schiffner als "Botschafter" in Ungarn
Kongress Helmut Schiffner, Geschäftsführer der Küpser Firma Datex-Perfekt, war sozusagen als Botschafter des familienfreudigen Landkreises Kronach zu einem Kongress der Konrad-Adenauer-Stiftung zum Thema "Familienbündnisse" nach Budapest entsandt worden.
weiterlesen... Quelle: Infranken
Familienfreundlichkeit als Erfolgsfaktor der Zukunft Erfolgreiche Auftaktveranstaltung des Projekts „effizient familienbewusst führen“
Als „den Erfolgsfaktor der Zukunft“ hat Bayerns Familienministerin Christine Haderthauer die Familienfreundlichkeit von Unternehmen in ihrer Rede zur Auftaktveranstaltung des Projekts „effizient familienbewusst führen“ bezeichnet. Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (vbw), betonte die Vorteile sowie die Notwendigkeit einer familienbewussten Personalpolitik. Am Mittwoch, den 6. Mai diskutierten über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Haus der Bayerischen Wirtschaft in München über das Thema „Familienbewusste Unternehmensführung“. Haderthauer und Rodenstock riefen zu einer aktiven Teilnahme an dem eff-Projekt auf, die gerade in der aktuellen Wirtschaftslage erfolgversprechend sei. Anlässlich der Veranstaltung wurde auch das Online-Tool „eff-Navi“ erstmals öffentlich vorgestellt und für alle Unternehmen freigeschaltet.
Aufruf zur aktiven Teilnahme
Christine Haderthauer und Randolf Rodenstock appellierten an alle bayerischen Unternehmen, die Angebote des Projekts „effizient familienbewusst führen“ zu nutzen und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in ihren Betrieben voranzutreiben. Haderthauer erläuterte in einer mitreißenden Rede die Vorteile und positiven betriebswirtschaftlichen Effekte für Unternehmen: „Familienfreundlichkeit ist der Erfolgsfaktor der Zukunft. Qualifizierte Fachkräfte suchen sich ihren Arbeitsplatz zunehmend nach diesem Kriterium aus – wo Familie auf der Strecke bleibt, gehen kluge Köpfe zur familienfreundlichen Konkurrenz. Familienfreundlichkeit muss ein bayerischer Standortfaktor werden! Es schadet im Übrigen gerade auch männlichen Führungskräften nicht, Erfahrungen mit der Kindererziehung zu sammeln. Die Familie ist der beste Managementkurs – flexibles Denken und Handeln, Führungsstärke und Gelassenheit, Frustrationstoleranz und Leidenschaft: Familienarbeit fordert und trainiert all diese Kompetenzen!“ Die Familienministerin abschließend: „Kein Unternehmen kann es sich leisten, die Umwelt zu schädigen. In Zukunft muss das Gleiche auch für die Belange der Familien gelten!“
Randolf Rodenstock, Präsident der vbw und der Bayerischen Metallarbeitgeberverbände BayME und VBM, ist überzeugt: „Nur mit der Unterstützung der Führungskräfte werden sich familienfreundliche Angebote in Unternehmen nachhaltig etablieren und umsetzen lassen.“ Immer mehr Unternehmen würden die Vorteile einer familienfreundlichen Personalpolitik erkennen. Rodenstock: „In der Unternehmenspraxis werden die Möglichkeiten und Potenziale einer familienbewussten Arbeitswelt immer besser ausgeschöpft.“
Unterstützung für Führungskräfte: Freischaltung des „eff-Navi“
Weiteres Highlight der Veranstaltung war die Vorstellung des „eff-Navi“, einer Rubrik des eff-Online-Portals unter www.eff-portal.de. In Anwesenheit aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft, schalteten Haderthauer und Rodenstock das Online-Tool frei. Es ist nun für alle Führungskräfte zugänglich. Sie erhalten dort Lösungen und Instrumente zur Etablierung und Umsetzung einer familienfreundlichen Personalpolitik im Unternehmensalltag. Das „eff-Navi“ verfolgt einen situativen und lösungsorientieren Ansatz, der gemeinsam mit Führungskräften entwickelt wurde. Auf Grundlage eines Fragebogens wird der Führungskraft eine unternehmensspezifische Auswertung zur familienbewussten und effizienten Führung gegeben.
In der Auftaktveranstaltung wurden ferner nutzbringende Praxisbeispiele vorgestellt und in Diskussionsforen erläutert. Unternehmensvertreterinnen und -vertreter stellten erfolgreiche Maßnahmen vor und gaben konkrete Tipps und Anregungen.