COBURG. Richtig reagierte ein 71-jähriger Coburger am Freitagmittag, bei dem in den letzten beiden Wochen mehrmals eine Ein-Cent-Überweisung auf sein Konto erfolgte. Der Rentner verständigte unverzüglich seine Bank und die Polizei und erhielt dort wichtige Verhaltenstipps.
Bei dieser Betrugsmasche werden viele Ein-Cent-Überweisungen an eine bestimmte Bankleitzahl kombiniert mit Zufallskontonummern versandt. Erfolgt hier keine Fehlermeldung bedeutet dies, dass das Konto existent ist. Dieses Wissen ermöglicht den Betrügern dann einige Tage oder Wochen später einen größeren Betrag von dem so ermittelten Konto abzubuchen.
Die Polizei rät daher: Immer genau die Kontoauszüge prüfen und nach einer solchen Ein-Cent-Überweisung umgehend die Bank informieren. Lassen Sie sich dort die Kontodaten des Überweisenden geben und wenden Sie sich hiermit an Ihre Polizei. Falls auf dem Kontoauszug eine Telefonnummer für Rückfragen steht, auf keinen Fall dort anrufen. Hierdurch können sehr hohe Telefonkosten anfallen. Sollte eine Ihnen unbekannte Firma aus einem nicht schlüssig erscheinenden Grund Geld von Ihrem Konto abbuchen, können Sie Ihrer Bank gegenüber innerhalb von sechs Wochen dieser Abbuchung widersprechen und den abgebuchten Betrag zurückbuchen lassen.
Quelle: Neue Presse Coburg